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Für die Evaluation von Lernprogrammen werden psychologische Methoden benötigt. Es reicht nicht aus, den Lernerfolg nur an der Menge der korrekten Anworten einer Testmethode (z.B. Multiple-Choice) zu messen. Vielmehr sollte der Lernerfolg durch verschiedene Testarten gemessen werden. Die Dauer des Lernerfolgs ist ebenfalls relevant, d.h. es sollte nicht nur unmittelbar nach dem Lernen gemessen werden. Wichtig ist auch, daß Daten erhoben werden, ob der Tutand das Wissen nur wiedergeben oder ob er es auch anwenden kann.
Beispielsweise wäre es interessant den pädagogischen Nutzen von Intelligenten Tutoriellen Systemen (ITS) zu untersuchen, da die Implementierung der zugrundeliegenden Benutzermodelle meistens sehr aufwendig ist. Hasebrook behauptet (ohne dies näher zu belegen), daß häufig durch einfaches Mitzählen, welche Hilfen und Beispiele von den Lernenden wie oft abgerufen werden, fast ebenso gute Einschätzungen über den Tutanden abzuleiten sind, wie durch ein aufwendiges Benutzermodell mit Methoden der Künstlichen Intelligenz [Hasebrook 95, S. 190-191].
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