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In einem Lernprozeß werden verschiedene Stufen durchlaufen, wobei sich Lernende schrittweise ein immer tieferes (besseres) Verständnis einer Sache aneignen. Die Tabelle 1 enthält eine Zusammenfassung der fünf Stufen, eine genaue Beschreibung der einzelnen Stufen befindet sich in [Baumgartner, Payr 94, S. 77-85].
| Stufe | Lernelemente | Perspektive | Entscheidung | Einstellung | Gefahr |
| Neuling | Fakten,
kontextfreie Regeln | keine | keine, passive Rezeption | distanziert | Übergeneralisierung |
| Anfängertum | Anwenden von Fakten und kontextfreien Regeln in Situationen; Sammeln erster Erfahrungen | keine | keine, Nachahmung und Imitation | distanziert | Übergeneralisierung eigener Erfahrungen bzw. gelernter Regeln |
| Kompetenz | Anwenden von Fakten und kontextfreien Regeln; Einbeziehung eigener Erfahrungen | bewußt gewählt | analytisch | distanziertes Verstehen und Entscheiden; an Ergebnissen gefühlmäßig beteiligt | Überschätzung eigener Fähigkeiten, erhöhte Unfallgefahr |
| Gewandtheit | Gestaltwahrnehmung, holistisches Erkennen von Ähnlichkeiten | implizit durch Erfahrung vorhanden | analytisch | teilnehmendes Verstehen; distanziertes Entscheiden | Tunnelperspektive |
| Expertentum | Gestaltwahrnehmung, holistisches Erkennen von Ähnlichkeiten | implizit durch Erfahrung vorhanden, in Körper integriert | intuitiv | gefühlsmäßig beteiligt, persönliche Verantwortung | Tunnelperspektive |
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