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Lernen ist ein komplexer Prozeß, der als "Endprodukt" Wissen, Einstellungen und Verhaltensweisen erzeugt [vgl. Sacher 89, zitiert in Haag 95, S. 40]. Die Frage, wie deklaratives Wissen in unserem Hirn tatsächlich "kodiert" wird (propositional oder bildlich), ist derzeit empirisch noch nicht entschieden und wissenschaftlich daher noch heftig umstritten. Je nachdem wie diese Frage entschieden wird, könnten wir den Lernprozeß darauf abstimmen, indem wir Lernstrategien mit verstärktem Einsatz von Bildern oder sprachlichen Komponenten wählen würden [vgl. Baumgartner, Payr 94, S. 21].
Unter diesem Aspekt sollte ein Autor von Lernprogrammen in Betracht ziehen, Informationen nach Möglichkeit auf verschiedene Arten zu präsentieren, um den Lernenden die Freiheit zu lassen, diese auf die von ihnen bevorzugte Weise aufzunehmen [vgl. Haag 95, S. 41].
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