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Die zu diesem Abschnitt zusammengefaßten Audioformate haben alle gemein, daß sie die Sounddaten nicht als Folge von Samples, sondern als abstrakte Daten mit entsprechenden Anweisungen zur Zusammensetzung speichern. Ein Musikstück kann beispielsweise in Musikinstrumente, Noten (Tonhöhe, Tonlänge) und Lautstärke zerlegt werden. Diese Verfahren sind zwar nicht zur originalgetreuen Wiedergabe von Aufnahmen geeignet, haben dafür den Vorteil wesentlich kompaktere Dateien zu erzeugen.
Musical Instrument Digital Interface (MIDI)Das MIDI-File-Format geht auf das Bestreben der beiden großen Keyboardhersteller Roland und Sequential Circuit zurück, die 1984 einen Standard für Synthesizer-Schnittstellen definierten. Dieser Standard wird heute allgemein zur Kopplung von Geräten benutzt und ist unter dem Namen MIDI-Schnittstelle bekannt. Das für den Austausch erforderliche Standard MIDI-File Format (SMF) steht mittlerweile auf verschiedenen Plattformen zur Verfügung und ermöglicht einen Austausch von MIDI-Dateien ohne Konvertierung.
Die Daten werden als sogenannte Ereignisse (Events) gespeichert. Die am häufigsten verwendete MIDI-Variante erlaubt die Speicherung mehrerer unabhängiger Spuren (Tracks), d.h. es lassen sich verschiedene Instrumente getrennt auszeichnen [vgl. Born 95, S. 557-576].
AMIGA MOD-FormatDas ursprünglich von der Firma Commodore für den AMIGA Computer definierte Format wurde mittlerweile auch für andere Plattformen (insbesondere für den PC) übernommen.
Die einzelnen Noten eines Instruments werden in digitaler Form aufgezeichnet. Anschließend kann das Musikstück durch die Noten und deren Dauer beschrieben werden. In älteren MOD-Versionen sind 15 Instrumente möglich. In einer erweiterten Version werden bis zu 31 Instrumente unterstützt [vgl. Born 95, S. 549-554].
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