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Als Animationen sollen hier Folgen von Einzelbildern verstanden werden, die manuell (ähnlich wie bei einem Zeichentrickfilm) zusammengestellt wurden. Wie die Einzelbilder entstanden sind (eingescanntes Foto oder Zeichnung), spielt hier zunächst einmal keine Rolle. Als Videoclips sollen dagegen Folgen von Einzelbildern verstanden werden, die mit entsprechendem Zubehör (u.a. Videokamera) größtenteils automatisch erstellt wurden, also Realfilmszenen.
Videoclips können in der Regel auch Sounddaten enthalten. Der Übergang von Animationen zu Videoclips ist fließend, d.h. bei der Speicherung werden keine gößere Unterschiede gemacht. Diese beide Formen unterscheiden sich hauptsächlich in der Erstellung der Daten.
Die Animations- und Videodaten werden in der Regel (verlustbehaftet) komprimiert. Dabei werden die Einzelbilder, die sogenannten Frames, wie Rastergrafiken gespeichert. Alternativ (oder kombiniert) können auch nur die Unterschiede zwischen aufeinanderfolgende Frames gespeichert werden.Die Qualität der Animation oder des Videoclips wird unter anderem durch die Anzahl der Frames bestimmt: Ab etwa 15 Frames pro Sekunde erreicht man einen echten Filmeffekt, d.h. es sind keine Einzelbilder mehr erkennbar. Für eine gute Qualität sind 25 Frames pro Sekunde anzustreben [vgl. Mesaric 96, S.120].
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