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Kapitel 3. Multimediale Aspekte


In diesem Kapitel soll etwas hinter die Kulissen von "Multimedia" geschaut werden. Dabei geht es in erster Linie um die Klärung der folgenden Fragen:

Gerade die Möglichkeit des Datenaustausches zwischen zwei Plattformen ist wichtig, wenn ein CBT-System beispielsweise für Macintosh-Rechner entwickelt wurde und nun eine Windows-Version erstellt werden soll. Wenn rechtzeitig das richtige Grafikformat gewählt wurde, kann der Entwickler eine Menge Zeit und Arbeit sparen, da er die Bilder nicht mehr konvertieren muß.

Auch die Frage der effizienten Speicherung ist sehr wichtig, wenn es darum geht, das fertige Produkt später an die Kunden auszuliefern. Zwar ist ein CD-ROM-Laufwerk heute schon fast Standard und eine Kapazität von rund 650 MB je CD-ROM auf dem ersten Blick eine große Menge Speicherplatz, bei der Wahl des falschen Formates kann diese aber sehr schnell verbraucht sein. Ein unkomprimiertes Bild mit einer Auflösung von 1024 x 768 Pixels und einer Farbtiefe von 24 Bit benötigt zur Speicherung 2,36 MB, d.h. auf eine CD-ROM würden noch nicht einmal 300 Bilder passen. Ein gutes Kompressionsverfahren könnte den benötigten Platz zur Speicherung eines Bildes erheblich reduzieren. Andererseits ist aber auch die Frage des Qualitätsverlustes bei der Datenkompression zu beachten. Ebenso ist das Zeitverhalten wichtig: Was nützt ein Kompressionsalgorithmus bei zeitabhängigen Formaten (z.B. bei Audio- oder Videodaten), der zwar die Daten stark komprimiert, aber zur Dekomprimierung der Daten zu viel Zeit benötigt, so daß die Daten nicht mehr mit der Original-Geschwindigkeit wiedergegeben werden können?

Diese Beispiele zeigen, daß die Wahl der richtigen Formate zur Speicherung der Daten sehr wichtig ist und vor der Implementierung eines CBT-Programms gründlich durchdacht werden sollte.

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